Glossar Arbeitsweise & Zusammenarbeit
KI-Richtlinie
Was ist eine KI-Richtlinie?
Eine KI-Richtlinie legt fest, wie eine Organisation KI nutzt: welche Tools erlaubt sind, welche Daten niemals hineingehören, wo ein Mensch prüft und wer verantwortlich ist.
Eine gute KI-Richtlinie für ein mittelständisches Unternehmen passt auf wenige Seiten und ist eine Arbeitsvereinbarung, kein juristisches Dokument. Sie beschreibt Zweck und Geltungsbereich, erlaubte Tools, Regeln für Daten, menschliche Kontrolle, Transparenz gegenüber Kunden, KI-Kompetenz und Verantwortlichkeiten. Wie Sie das in sechs Schritten angehen, lesen Sie unter eine KI-Richtlinie erstellen. Ihre eigene Richtlinie erstellen Sie in fünf Minuten mit unserem kostenlosen KI-Richtlinien-Generator.
Wie erstellen Sie eine KI-Richtlinie?
- Erfassen Sie, welche KI-Tools Ihr Team heute schon nutzt, offiziell und inoffiziell.
- Legen Sie fest, was erlaubt ist: welche Tools zugelassen sind und welche Daten niemals hineingehören.
- Bestimmen Sie, wo ein Mensch prüft und wann Sie Kunden sagen, dass sie es mit KI zu tun haben.
- Benennen Sie eine verantwortliche Person und vereinbaren Sie, welche Einweisung oder Schulung jede Rolle bekommt.
- Überprüfen Sie die Richtlinie zu einem festen Zeitpunkt, zum Beispiel jedes halbe Jahr.
Diese fünf Schritte fügen sich in den umfassenderen Sechs-Schritte-Plan für KI-Governance ein, mit der Prüfung nach dem EU AI Act und KI-Kompetenz je Rolle.
Die Richtlinie hilft auch bei den Pflichten aus dem EU AI Act, etwa bei der Transparenz und der Förderung von KI-Kompetenz. Beginnen Sie bei den Tools, die bereits genutzt werden: Eine Richtlinie, die dazu passt, wie Ihr Team heute arbeitet, wird auch eingehalten.
Was genau hineingehört, lesen Sie in unserem Beitrag zum EU AI Act für KMU (auf Englisch).
Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026