Glossar Strategie & Umsetzung
KI-Operating-Model
Was ist ein KI-Operating-Model?
Ein KI-Operating-Model beschreibt, wie eine Organisation aufgestellt ist, wenn KI einen festen Teil der Arbeit übernimmt: welche Aufgaben die KI erledigt, wer entscheidet und welche Daten und Vereinbarungen darunterliegen.
Es ist die KI-Variante eines Target Operating Model. Ein klassisches Operating Model beschreibt, wie Menschen, Prozesse und Systeme gemeinsam Wert schaffen. Ein KI-Operating-Model fügt einen neuen Akteur hinzu: Software, die selbst liest, innerhalb von Grenzen entscheidet und Arbeit abschließt. Wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen, lesen Sie unter ein KI-Operating-Model aufbauen.
Das betrifft sechs Bausteine zugleich: Strategie und Wertbeitrag, Prozesse, Menschen und Rollen, Daten und Systeme, Governance sowie Weiterentwicklung. Wer nur Tools ausrollt, ohne diese Bausteine zu gestalten, behält am Ende einzelne Pilotprojekte, die nicht skalieren.
Nicht zu verwechseln mit einem AI Operating System: Das ist die technische Schicht darunter, die Ihre Daten und Systeme verbindet. Das Operating Model entwerfen Sie, das Operating System bauen Sie.
Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026